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ORION Sexreport 2019 zum Thema Selbstbefriedigung und Lovetoys

ORION Sexreport 2019 zum Thema Selbstbefriedigung und Lovetoys

ORION Sexreport 2019 zum Thema Selbstbefriedigung und Lovetoys

Sie haben es wieder getan: ORION hat gefragt, und fast 14.000 Menschen haben geantwortet! Herausgekommen ist der große ORION Sexreport 2019 zum Thema Selbstbefriedigung und Lovetoys, und der offenbart so einige überraschende Ergebnisse.

Wie ticken die Deutschen beim Thema Toys & Selbstbefriedigung? Das wollte der Erotikspezialist ORION wissen und hat deshalb über die unternehmenseigenen Medien einen Blick in ihre Spielkisten geworfen, nach ihren Shoppingvorlieben gefragt, aber auch danach, wo sie am liebsten berührt werden und wie oft und womit sie sich am liebsten selbst berühren und Lust schenken. Dabei ist ein buntes, teils erstaunliches, aber in jedem Fall hoch erotisches Potpourri entstanden, das beweist: Sowohl die Liebe und Erotik als auch die Welt der Lovetoys haben so unsagbar viele Facetten, die jeder Einzelne auf seine ganz persönliche Weise auslebt.

Der Blick in die Spielkisten der Deutschen offenbart, dass 50% der Befragten ein bis fünf Lovetoys in ihrem Nachtschränkchen liegen haben, 23% besitzen sechs bis zehn Freudenspender und 10% sogar bis zu 20 Lovetoys. Weitere 5% haben ein noch größeres Repertoire, während weitere 10% angaben, überhaupt kein Lovetoy zu besitzen.

In der Pole Position summt und brummt der Vibrator: 75% der Befragten gaben an, einen solchen zu besitzen. Mit großem Abstand auf den zweiten Platz schaffte es der Dildo, der immerhin in 54% der Haushalte vertreten ist. Dicht gefolgt vom Penisring – der kleine, aber feine Helfer gehört für die Hälfte der befragten Teilnehmer*innen zum Sextoy-Inventar. Aber auch die Freudenspender fürs Hintertürchen liegen im Trend: 36% aller Teilnehmer*innen besitzen ein Analtoy – je jünger, umso häufiger. Überraschenderweise finden sich Männertoys wie Masturbatoren und Prostatatoys erst weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen der Top 10, obwohl mehr als die Hälfte aller Umfrage-Teilnehmer männlich waren. Wenn Männer angaben, ein Lovetoy zu besitzen, meinen sie also augenscheinlich auch jene Toys wie Dildos und Vibratoren, die ihnen und ihrer Partnerin gleichermaßen gehören.

Die spielerischen Facetten stehen für die Mehrheit aller Sextoy-Nutzer*innen an erster Stelle: Jeweils fast zwei Drittel aller befragten Teilnehmer*innen gaben an, mit Liebesspielzeug zu experimentieren, ihre Beziehung zu beleben oder sich damit einfach gern ein paar schöne Momente mit sich selbst zu bescheren. Kurioserweise steht für Frauen überwiegend der Wunsch nach Experimenten im Vordergrund, während Männer mit Lovetoys eher die Beziehung beleben wollen. 10% aller Umfrage-Teilnehmer*innen genießen es aber auch einfach, an verschiedenen Lustpunkten stimuliert zu werden, die sie allein oder im Liebesspiel mit der / dem Partner*in nicht gleichzeitig verwöhnen können. Ein Orgasmusgarant sind Lovetoys für 5% der befragten Teilnehmer*innen. Selten sind es medizinische Aspekte, die den Gebrauch von Lovetoys begründen. Hierzu zählen beispielsweise vor allem Erektionsstörungen oder das Training des Beckenbodens.

Lovetoys sind wie Schuhe. Man braucht nicht das fünfte Paar im Schrank, aber wenn man sie hat, führt man sie doch auch gerne aus. So ist es auch mit Toys. Manch einer nutzt dasselbe immer und immer wieder, andere gönnen sich hier und da ein neues. Aber wie oft hält neues Sexspielzeug Einzug? Fast ein Viertel aller befragten Teilnehmer*innen kaufen einmal jährlich ein neues Produkt für die Sammlung, fast 20% auch zweimal jährlich. Immerhin 8% bereichern ihre Sammlung häufiger als einmal monatlich, 22% dafür aber auch seltener als einmal im Jahr. Das zeigt nicht nur, wie langlebig Lovetoys sind, sondern auch, dass ein Lovetoy offenbar selten allein kommt.

Manchmal sind sie eben doch nicht alles, was zählt – die inneren Werte. ORION wollte wissen, was bei Sextoys besonders wichtig ist. Die meisten der befragten Teilnehmer*innen legen ihr Augenmerk zuerst auf das Material. Und ihr Ohr auf die Lautstärke. Möglichst leise sollte das Spielzeug eben sein. Und „Wumms“ sollte es haben, das perfekte Lovetoy: Die Power wurde ebenso häufig als bedeutsam hervorgehoben wie das stylische Design, eine möglichst große Funktionsvielfalt und nicht zuletzt der Preis. Und wer hätte das gedacht? Frauen ist die Motor-Power wichtiger als den Männern, die eher aufs Design gucken.

Gewusst wo: ORION wollte wissen, wo die Expedition der Lust auf dem Körper eines Mannes seinen Höhepunkt findet. Der mit Abstand wichtigste Hotspot ist für die meisten Männer tatsächlich die Eichel. Kein Wunder: An der sensiblen Penisspitze laufen tatsächlich auch 4000 Nervenenden zusammen. Die Kronjuwelen der Männer liegen weit abgeschlagen erst auf Platz zwei der begehrtesten Lustpunkte. Und wer meint, dass das Anfassen der Brüste nur Frauen in Wallungen bringt, wird vom ORION Sexreport eines Besseren belehrt: Für 29% der Männer sind die Brustwarzen der Lieblings-Lustpunkt – dicht gefolgt vom Hintertürchen. Und auch die dahinterliegende Prostata findet mit 21% ihren Platz im Ranking der liebsten Lustpunkte der Männer. Aber so richtig festlegen wollen sich viele dann doch nicht: Knapp ein Drittel gehen die Liste der erogenen Zonen am liebsten nach Lust und Laune Punkt für Punkt durch und können sich bei dieser Frage nicht punktgenau festlegen.

Die Klitoris hat nur eine Funktion – Lust schenken. Und diese schreiben ihr scheinbar auch die meisten Frauen voll und ganz zu: Nicht ohne Grund führt die Klitoris die Hitliste der Lieblings-Lustpunkte der Frau unangefochten an. Mit 8000 ist sie immerhin auch doppelt so reich an Nervenenden wie die männliche Eichel! Und dennoch ist der Körper der Frau für viele Männer ein Mysterium. Denn auch wenn die Klitoris sehr sensibel ist, gibt es doch etliche erogene Zonen, wie auch der ORION Sexreport offenbart. Neben dem sagenumwobenen G-Punkt, der für 48% der Lieblings-Lustpunkt des weiblichen Körpers ist, nehmen auch die Brustwarzen eine sensible Stellung ein. In Ekstase geraten 15% der Frauen am ehesten bei der Stimulation des A-Punktes, eines äußerst sensiblen Bereichs zwischen G-Punkt und Gebärmutterhals, während der U-Punkt, die Zone um den Harnröhreneingang, die Lust bei 8% der Frauen zum Überschäumen bringt. Ausprobieren und entdecken ist angesagt – das sagen auch 24% der Frauen über sich und legen sich bei der Frage nach ihrem Lieblings-Lustpunkt nicht genau fest.

Do it yourself liegt im Trend. Das ergab einmal mehr der aktuelle ORION Sexreport. Vor allem für Männer ist Masturbation im wahrsten Sinne des Wortes alltäglich! Durchschnittlich masturbieren 10% der befragten Teilnehmer*innen jeden Tag. Allerdings bezieht sich das eher auf die Männer, die deutlich häufiger masturbieren als Frauen: Während fast 20% der Männer täglich Hand an sich anlegen, sagt dies nur etwas mehr als 1% der Frauen von sich. Das zeigt sich vor allem bei den jüngeren befragten Teilnehmer*innen zwischen 18 und 34 Jahren. Aber auch hier spielt das Alter eine Rolle: Je älter sie sind, umso mehr nähern sich Männer und Frauen in der Häufigkeit ihrer Selbstbefriedigung an.

Selbst Hand anlegen oder einfach zurücklehnen und anderen die Arbeit überlassen? Nein, hier ist nicht die Rede vom Arbeitsalltag, vielmehr von den Vorlieben der Umfrage-Teilnehmer*innen bei der Selbstbefriedigung. Und dabei lässt sich kein eindeutiger Trend erkennen. Die Handarbeit liegt mit 58% leicht vorn, Toys nutzen nur 42%. Dabei fällt auf, dass wesentlich mehr Männer sich eher nur mit der Hand befriedigen als Frauen. Gut ein Drittel aller befragten Teilnehmer*innen kombinieren auch beides miteinander – ebenso viele wechseln nach Lust und Laune zwischen Hand und Spielzeug. Übrigens wurde auch das Freitextfeld bei dieser Frage überdurchschnittlich oft für eine Antwort verwendet, die nicht zur Auswahl stand: Der Duschstrahl steht bei vielen Befragten hoch im Kurs.

Nun kommen wir mal zum Höhepunkt. Was bringt der Solosex in Sachen Orgasmus? Mehr als die Hälfte aller Befragten kommt beim Masturbieren schneller zum Orgasmus. 23% kommen alleine öfter, was vielleicht auch daran liegen könnte, dass sie schlichtweg häufiger Sex mit sich selbst als mit ihrer/ihrem Partner*in haben. Und auch hinsichtlich der Intensität birgt der Solosex Vorteile: Jede fünfte Person empfindet den Höhepunkt dabei intensiver. Nicht wenige gaben auch an, beim Solosex, anders als beim Sex mit der/dem Partner*in, immer zum Orgasmus zu kommen. Aber immerhin auch knapp 20% fühlen kaum einen Unterschied zwischen den selbst herbeigeführten und den Orgasmen mit dem / der Partner*in.

Den gesamten ORION Sexreport finden Sie unter:
www.orion.de/sexreport